TL;DR
- Leviticus ist ein neuer schwuler Horrorfilm.
- Er untersucht Themen wie Liebe und Konversionstherapie.
- Der Film zeigt eine übernatürliche Entität.
- Premiere beim Sundance Film Festival.
- Jetzt in Australien und den USA erhältlich.
Ist Leviticus der beste schwule Horrorfilm des Jahres? Darauf kannst du deine Regenbogenflagge verwetten! Dieser australische queere übernatürliche Horror-Romanze-Film sorgt für Aufsehen und wird bereits als bester queerer Horrorfilm des Jahres gefeiert. Das Regiedebüt des Drehbuchautors und Regisseurs Adrian Chiarella feierte beim diesjährigen Sundance Film Festival eine triumphale Premiere und läuft nun in einigen Ländern in den Kinos. Also schnall dich an, denn dieser Film wirft ein neues Licht auf Konversionstherapie, wie du es noch nie gesehen hast.
Worum geht es also in diesem Film? Leviticus folgt den Highschool-Mitschülern Naim und Ryan, die sich in einer zutiefst religiösen Gemeinschaft ineinander verlieben. Doch als ihr Geheimnis entdeckt wird, beschließt die Kirche, auf die schrecklichste Weise einzugreifen – indem sie sie zu einem Exorzismus zwingt, einer verdrehten Form von Konversionstherapie. Das ist nicht einfach nur ein Gruselfilm; es ist eine beklemmende Auseinandersetzung mit Liebe, Angst und den Schrecken der Unterdrückung. Und als wäre das nicht genug, wird eine gewalttätige Entität entfesselt, die die Gestalt der Person annimmt, die sie am meisten lieben. Das ist wirklich ein Albtraum!

Die offizielle Inhaltsangabe des Films lautet: „Zwei Teenager müssen einer gewalttätigen Entität entkommen, die die Gestalt der Person annimmt, die sie am meisten begehren – einander.“ Klingt packend, oder? Aber es geht nicht nur um die Schockmomente; Leviticus ist eine Metapher für die queere Erfahrung und die internalisierte Homophobie, mit der viele konfrontiert sind. Die gestaltwandelnde übernatürliche Entität verkörpert ihre verbotenen Wünsche und schafft so eine furchterregende und zugleich bewegende Darstellung unterdrückter Sexualität.
Chiarellas Film bietet auch eine aktuelle Perspektive auf Konversionstherapie und reiht sich ein in jüngere Auseinandersetzungen wie Boy Erased und The Miseducation of Cameron Post, allerdings mit einem deutlich horrorelastigen Twist. Und vergessen wir nicht den Titel: Leviticus ist eine Anspielung auf das Buch Levitikus im Alten Testament, das oft von Gegnern von LGBTQ+-Rechten zitiert wird. Das ist ein klares Statement!

Chiarella selbst sagte: „Das Genre der Horrorfilme funktioniert unter queeren Menschen wie ein geheimer Code. Wir fühlen uns so sehr zu Horrorfilmen hingezogen, weil wir nicht nur sehen, wie die Held*innen in diesen Filmen von Monstern terrorisiert werden – sondern weil da auch dieses Gefühl ist, was es bedeutet, selbst das Monster zu sein. Was es bedeutet, dämonisiert zu werden und an die Ränder der Gesellschaft gedrängt zu werden.“ Dieser Film ist nicht nur Unterhaltung; er spiegelt die Kämpfe wider, mit denen viele LGBTQ+-Menschen konfrontiert sind.
Jetzt sprechen wir über die Besetzung. Die Hauptrollen Naim und Ryan werden von Joe Bird aus Talk to Me beziehungsweise Stacy Clausen aus Thrash gespielt. Die talentierte Mia Wasikowska verkörpert Arlene, Naims Mutter, während Ewen Leslie die Rolle von Rod, Hunters Vater, übernimmt. Und nicht zu vergessen Davida McKenzie als Izzie, Hunters Schwester. Diese Besetzung ist vollgepackt mit Talent!

Also, wann kannst du Leviticus sehen? Der Film startet heute, am 19. Juni, in Australien und den USA. Leider gibt es bisher noch keinen UK-Start oder Streaming-Termin, aber behalte ihn im Auge. Das ist ein Film, den du nicht verpassen willst!







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