TL;DR
- Lukas Gage spricht über die Erleichterung des Coming-outs.
- Er betont die Bedeutung von Authentizität in seiner Karriere.
- Gage reflektiert über die emotionale Belastung, seine Sexualität zu verbergen.
- Er glaubt daran, mit akzeptierenden Kollaborateur*innen zusammenzuarbeiten.
- Gages Weg hebt die LGBTQ-Repräsentation in Hollywood hervor.
Schauspieler Lukas Gage packt über seinen Coming-out-Weg aus, und Honey, das ist eine wilde Fahrt! In einem aktuellen Interview mit E! News sprach Gage offen über den Nervenkitzel und die Belastung, im Closets zu leben. "Im Closet zu sein kann Spaß machen, bis es anfängt, an dir zu nagen," sagte er, und dem können wir nur zustimmen. Der Star, der sich selbst als "90% gay, 10% straight" beschrieben hat, verriet, dass das Coming-out sich anfühlte, als würde man nach zu langem Luftanhalten endlich tief durchatmen.
Gage, bekannt für seine Rollen in HBOs Euphoria und The White Lotus, schilderte, wie sehr ihn der Druck belastete, seine Sexualität geheim zu halten. Während er sich in seinem engsten Freundes- und Familienkreis wohlfühlte, lastete die Angst vor dem Urteil von Außenstehenden schwer auf ihm. "Ich war mit meiner Sexualität bei den Menschen, die mir wichtig waren, ganz im Reinen. Am meisten Angst hatte ich vor den Leuten, die mich nicht kannten…" gestand er.

Aber hier kommt der Clou: Sobald er seine Identität öffentlich annahm, änderte sich alles. Gage beschrieb die emotionale Erleichterung, die er empfand, und sagte: "Es war, als könnte ich tief durchatmen." Diese neu gewonnene Freiheit wirkte sich nicht nur auf sein Privatleben aus, sondern veränderte auch seine berufliche Welt. Er stellte fest, dass Offenheit ihm half, besser zu arbeiten und mit Kollaborateur*innen auf einer Linie zu sein, die ihn wirklich akzeptieren. "Einfach offen zu sein, war das, was mir mehr Freiheit gegeben hat [und] meine Arbeit besser gemacht hat und mir tatsächlich ermöglicht hat, mit den richtigen Leuten zu arbeiten," erklärte er.
Gage geht es nicht nur darum, sich selbst treu zu bleiben; er setzt in der Branche auch klare Grenzen. Er sagte unmissverständlich: "Wenn Leute nicht mit mir arbeiten wollen, weil ich bin, wie ich bin, oder mit wem ich Sex habe, dann sind das wahrscheinlich sowieso keine Leute, mit denen ich arbeiten will." Sag’s, Lukas! Genau diese Haltung brauchen wir in Hollywood viel öfter.

Von seinem viralen Moment im Jahr 2020, als eine Hot-Mic-Bemerkung eines Regisseurs über seine Wohnung Schlagzeilen machte, bis hin zu seiner Ehe und anschließenden Scheidung vom Promi-Friseur Chris Appleton ist Gages Weg ein Beweis für die Kraft der Authentizität. Er ist nicht nur Schauspieler; er ist für viele in der LGBTQ-Community ein Hoffnungsträger und zeigt, dass das Annehmen der eigenen Identität zu persönlicher wie beruflicher Befreiung führen kann.
Also auf Lukas Gage – möge seine Geschichte andere dazu inspirieren, aus dem Schatten und ins glanzvolle Licht der Akzeptanz zu treten!








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