TL;DR

  • Das Pride-Musical erkundet den LGSM-Aktivismus.
  • Mit echter Inspiration Jonathan Blake.
  • Schauspieler Sam Barnett verkörpert Blakes Figur.
  • Die Show läuft am Dorfman Theatre in London.
  • Feiert queere Geschichte und Widerstandskraft.

Von den Straßen Londons über die Leinwand bis hin zur Bühne sorgt die Geschichte von Lesbians and Gays Support the Miners (LGSM) mit dem neuen Musical Pride erneut für Aufsehen. Diese lebendige Produktion wird in diesem Sommer die Dorfman-Bühne des National Theatre im Sturm erobern, und sie erzählt eine Geschichte, die in der LGBTQ+-Community tief nachhallt.

Stell dir das vor: Es ist 1984, und ein kleines Bergbaudorf in Onllwyn, Wales, ringt mit der harten Realität von Thatchers Regierung. Gerade als alle Hoffnung verloren scheint, springt eine Gruppe entschlossener lesbischer und schwuler Aktivist:innen aus London ein, um die Bergleute zu unterstützen, und schafft so eine unerwartete Allianz, die die Geschichte verändert. Diese unwahrscheinliche Verbindung ist nicht nur eine Geschichte der Solidarität; sie ist ein Beweis für die Kraft von Gemeinschaft und Aktivismus angesichts von Widrigkeiten.

Wir haben mit Hauptdarsteller Sam Barnett, dem ursprünglichen LGSM-Mitglied Jonathan Blake und dem Autor Stephen Beresford gesprochen, um über die Bedeutung des Musicals zu diskutieren. Blake, der zu den ersten in Großbritannien gehörte, bei denen HIV diagnostiziert wurde, erzählt von seinem persönlichen Weg: „Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, das in den 1980er-Jahren durchzumachen. Ich dachte, ich würde an AIDS sterben, und war gezwungen, mein Leben so zu leben, als könnte ich in zwei Wochen tot sein. Es war wirklich beängstigend, und doch zwang es uns auf gewisse Weise, im Moment zu leben.“

Sein Engagement bei LGSM diente nicht nur dem Aktivismus; es war auch ein Weg, Angst und Wut in etwas Produktives zu lenken. „Für mich war Aktivismus etwas, um meinen Schmerz und meine Wut zu kanalisieren; es war eine wichtige Verdrängungsaktivität“, sagt er. Und nun wird durch das Musical Blakes Geschichte einer neuen Generation erzählt, sodass das Vermächtnis von LGSM weiterlebt.

Sam Barnett, der die Rolle von Blake übernimmt, ist kein Unbekannter auf der Bühne. Bekannt für seine Arbeit in The History Boys, freut sich Barnett darauf, erneut in die Welt des Musiktheaters einzutauchen. „Dieses Musical, Pride, ist mit Abstand die herausforderndste Show, die ich je gemacht habe, aber ich bin bereit und ich habe großartige Gesellschaft“, sagt er. Seine Begeisterung ist spürbar, und es ist klar, dass diese Produktion ihm sehr am Herzen liegt.

Wenn er auf seine eigenen Erfahrungen als schwuler Jugendlicher in Yorkshire während der AIDS-Krise zurückblickt, ergänzt Barnett: „Ich habe eine sehr komplizierte Beziehung zu meiner Sexualität. Ich erinnere mich an die beängstigenden AIDS-Werbespots im Fernsehen und an dieses überwältigende Gefühl, dass es falsch sei, schwul zu sein.“ Das Musical würdigt nicht nur die Vergangenheit, sondern erinnert auch an die Kämpfe, mit denen die LGBTQ+-Community konfrontiert war.

Unter der Regie des talentierten Matthew Warchus, bekannt für Matilda the Musical, verspricht Pride ein kraftvolles und bewegendes Erlebnis zu werden. Es läuft vom 11. Juni bis zum 12. September 2026 im Dorfman Theatre in London. Das ist mehr als nur ein Musical; es ist eine Feier von Widerstandskraft, Liebe und dem unzerbrechlichen Geist der LGBTQ+-Community. Also sichere dir deine Tickets und lass dich inspirieren!

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Über den Autor

Liam O'Connor

Liam O'Connor ist ein Unterhaltungsjournalist mit einem Gespür für die Berichterstattung über LGBTQ-Repräsentation in den Medien. Mit einem Hintergrund in Filmwissenschaften von der NYU und einer Leidenschaft fürs Erzäh…

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