TL;DR
- Bowen Yang und Michelle Visage fordern ein Verbot für Krankenhäuser bei NYC Pride.
- Krankenhäuser, die die Versorgung von Transgender-Personen einschränken, stehen in einem offenen Brief im Fokus.
- Die Gender Liberation Movement führt die Kampagne an.
- Zu den genannten großen Krankenhäusern gehören NYU Langone und Mount Sinai.
- Aktivist:innen fordern eine Antwort vor dem Marsch am 28. Juni.
Mit einem mutigen Schritt, der die NYC-Pride-Szene aufrüttelt, fordert eine Gruppe aktueller und ehemaliger Grand Marshals, darunter der fabelhafte Bowen Yang und die immer kontroverse Michelle Visage, dass Krankenhäuser, die trans Minderjährige im Stich gelassen haben, vom diesjährigen Pride-Marsch ausgeschlossen werden. Ganz genau, Leute – kein Platz für diejenigen, die unsere Community nicht unterstützen!
Dieser Aufruf zur Aktion kommt in Form eines offenen Briefs, angeführt von der Gender Liberation Movement (GLM). In dem Brief wird argumentiert, dass jedes Krankenhaussystem, das die geschlechtsbejahende Versorgung für trans Jugendliche eingestellt hat, nicht auf der Pride mitlaufen sollte. Und ehrlich gesagt, kann man ihnen das verdenken? Die LGBTQ+-Community verdient Verbündete, nicht Institutionen, die sich politischem Druck beugen.
Unterstützt wird diese kraftvolle Stellungnahme nicht nur von großen Namen wie Yang und Visage, sondern auch von einer Reihe engagierter Fürsprecher:innen, darunter Dominique Jackson, Peppermint und Jay Walker von Gays Against Guns. Ehemalige Grand Marshals wie TS Madison, Jazz Jennings und Raquel Willis haben ebenfalls unterzeichnet und machen damit deutlich, dass dies eine gemeinsame Front gegen Diskriminierung ist.
Welche Krankenhäuser stehen also auf dem Prüfstand? Der offene Brief nennt ausdrücklich NYU Langone, Mount Sinai und New York-Presbyterian, die alle kürzlich Schritte unternommen haben, um Leistungen für trans Minderjährige zu kürzen oder zu reduzieren. Die GLM bittet Heritage of Pride, die Organisation hinter NYC Pride, Stellung zu beziehen und diesen Einrichtungen die Teilnahme am Marsch zu untersagen.
„Im ganzen Land sehen sich trans Jugendliche und ihre Familien einem beispiellosen Angriff auf ihre Rechte, ihre Würde und ihren Zugang zur Gesundheitsversorgung ausgesetzt“, heißt es in dem Brief. Und damit liegen sie absolut richtig. Während einige Gesundheitsdienstleister trotz der Gegenreaktionen weiterhin die notwendige Versorgung angeboten haben, haben sich diese Krankenhäuser in New York City dafür entschieden, dem Druck der Trump-Regierung nachzugeben und damit schutzbedürftige Jugendliche ohne Unterstützung zurückzulassen.
Die GLM ist nicht einfach nur eine Gruppe wütender Stimmen; sie hat Unterschriften von 22 LGBTQ+-Community-Führungspersonen, 14 Organisationen und 33 Eltern trans Kinder gesammelt. Dies ist eine Bewegung, angetrieben von Liebe und dem dringenden Bedürfnis nach Veränderung. Sie fordern eine Antwort von Heritage of Pride vor dem Marsch am 28. Juni, und hoffen wir, dass sie diese bekommen.
Während wir uns auf Pride vorbereiten, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass es bei diesem Fest um mehr geht als nur Paraden und Partys; es geht darum, für unsere Rechte einzustehen und sicherzustellen, dass sich jedes Mitglied unserer Community sicher und unterstützt fühlt. Wenn Krankenhäuser das nicht leisten können, dann verdienen sie keinen Platz in unserer Feier. Lasst uns den Druck aufrechterhalten und dafür sorgen, dass NYC Pride ein Raum für alle ist, besonders für die Verletzlichsten unter uns.
Also, was denkt ihr? Sollten Krankenhäuser, die trans Jugendlichen die Versorgung verweigern, an Pride teilnehmen dürfen? Lasst uns eure Gedanken unten wissen! 💖🌈







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