TL;DR
- Supergirl startete weltweit mit 63 Millionen Dollar.
- DC Studios räumt ein, dass der Film die Erwartungen verfehlt hat.
- Milly Alcock begrüßt queere Lesarten.
- Der Film konkurriert mit großen Neuveröffentlichungen.
- Kritikerinnen und Kritiker reagierten gemischt.
In einer Welt, in der Superhelden die Oberhand haben, ist DCs neuestes Angebot, Supergirl, an den Kinokassen abgestürzt und verbrannt: Der Film startete weltweit mit gerade einmal 63 Millionen Dollar bei einem atemberaubenden Budget von 170 Millionen Dollar. Autsch! DC Studios Co-Vorsitzender Peter Safran hat offen eingeräumt, dass der Film "unsere Erwartungen an den Kinostart nicht erfüllt hat", betont aber, dass dies nur ein Teil einer größeren Strategie sei. Klar, Peter, aber zu dieser Strategie sollte besser auch Erfolg gehören!
Der Film mit der talentierten Milly Alcock in ihrer ersten großen Filmrolle hatte nicht nur Mühe, Publikum anzuziehen, sondern sah sich auch einer Welle gemischter Kritiken gegenüber. Derzeit liegt er bei dürftigen 54 % auf Rotten Tomatoes, und die Kritiken halten sich nicht zurück. Clarisse Loughrey von The Independent bemerkte: "Die Figur ist stark. Es ist nur schade, dass ihre Umgebung so leblos ist." Klingt so, als könnte Supergirl ein wenig mehr Glanz in ihrem Umhang vertragen!

Und sprechen wir über die Konkurrenz. Supergirl hatte das Pech, in einer Blockbuster-Saison zu starten, während Disney und Pixars Toy Story 5 an seinem zweiten Wochenende mit 70 Millionen Dollar die Kinokassen dominierte. Ganz zu schweigen davon, dass Superman im vergangenen Jahr mit satten 125 Millionen Dollar anlief. Bei solchen Zahlen ist es kein Wunder, dass der Druck auf DC Studios wächst, ihren Ansatz neu auszurichten.
Aber vergessen wir Alcock nicht, die offen über das Wirbelwind-Erlebnis gesprochen hat, das mit einer Blockbuster-Rolle einhergeht. In einem Interview sagte sie: "Ich mache diesen Job, weil er mir die Möglichkeit gibt, zu verschwinden", und fügte hinzu, ins Rampenlicht gestoßen zu werden sei eine "sehr verletzliche Erfahrung" gewesen. Da von spricht man von einem zweischneidigen Schwert!

Außerdem hat Alcock ihre Anerkennung für die queeren Lesarten ihrer Figur zum Ausdruck gebracht. In einer Welt, in der Repräsentation wichtig ist, verleiht ihre Anerkennung der Erzählung rund um Supergirl eine erfrischende zusätzliche Ebene. Während sich das DC-Universum weiter entfaltet und Clayface im Oktober in die Kinos kommen soll, fragen sich Fans, wie sich dieser Flop auf künftige Projekte auswirken wird.
Also, was kommt als Nächstes für DC? Werden sie sich neu formieren und stärker zurückkommen, oder werden sie im immer härteren Superhelden-Umfeld weiter straucheln? Eines ist sicher: Die Diskussion um Supergirl ist noch lange nicht vorbei. Behalten wir die Augen offen und unsere Meinungen bereit, während wir dieses filmische Universum gemeinsam durchqueren!








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