Kurz gesagt

  • Trumps Super PAC veranstaltet einen Fundraiser über 1 Million Dollar.
  • Die Veranstaltung fällt mit UFC-Kämpfen im Weißen Haus zusammen.
  • Der Fundraiser soll die Bemühungen für die Zwischenwahlen stärken.
  • Rechtliche Anfechtungen wegen der Legitimität der Veranstaltung entstehen.
  • Trumps Verbindungen zur UFC sorgen für Stirnrunzeln.

Mit einem Schritt, der für Aufsehen und Geld sorgt, ist das führende Super PAC, das vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump unterstützt wird, darauf eingestellt, am Samstag einen atemberaubenden Fundraiser über 1 Million Dollar pro Person auszurichten. Diese extravagante Veranstaltung findet nur einen Tag vor den Kämpfen der Ultimate Fighting Championship auf dem Gelände des Weißen Hauses statt. Man könnte fast von einer Geldmacherei sprechen, oder?

Der von MAGA Inc. ausgerichtete Fundraiser dürfte für die Zwischenwahlen ordentlich Geld einbringen, denn die Gruppe hat in diesem Wahlzyklus bereits unglaubliche 342 Millionen Dollar gesammelt. Mit einem so üppigen Kriegsschatz dürfte sie eine wichtige Rolle in entscheidenden Rennen spielen, die das Kräfteverhältnis im Kongress kippen könnten.

Manche würden vielleicht sagen, dass der Zeitpunkt dieses Fundraisers und der UFC-Kämpfe ein wenig zu zufällig ist. Eine Quelle mit Tickets für beide Veranstaltungen sagte: „Ich denke ganz sicher nicht, dass der Zeitpunkt Zufall ist“, und deutete damit an, dass viele von Trumps finanzstarken Unterstützern vielleicht einfach beide Events besuchen. Wer würde schließlich nicht gern mit der Elite verkehren und dabei harte Kämpfe im Käfig anschauen?

Während die Tickets für die UFC-Kämpfe kostenlos sind, sollen die Sponsoring-Pakete Berichten zufolge für 1 Million Dollar oder mehr verkauft werden. Ja, Sie haben richtig gehört — 1 Million Dollar für einen Platz am Ring! Und obwohl die UFC behauptet, dass kein Geld aus dem Sponsoring an Trump oder seine politischen Interessen fließen werde, lässt sich die enge Verbindung zwischen dem ehemaligen Präsidenten und dem UFC-Präsidenten Dana White schwer ignorieren. Die beiden sind seit Jahren dicke Freunde, und diese Veranstaltung ist nur ein weiteres Beispiel für diese enge Beziehung.

Während Trump sich auf seinen 80. Geburtstag vorbereitet, sorgt er auch dafür, dass die Feierlichkeiten nichts weniger als spektakulär werden. Die UFC-Veranstaltung ist Teil der geplanten Aktivitäten des Weißen Hauses zum Gedenken an den 250. Jahrestag der Nation und soll einen massiven 92 Fuß hohen, 600 Tonnen schweren Kampfring umfassen. Es ist ein Spektakel, das sicher Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, aber nicht alles davon ist positiv.

Eine von der Public Integrity Project eingereichte Klage soll die Veranstaltung stoppen und behauptet, dass das Gelände des Weißen Hauses unzulässig für Profitzwecke genutzt werde. In der Klage heißt es: „Dieser Plan ist zutiefst korrupt“ und es wird angedeutet, dass es bei der Veranstaltung nur darum gehe, die Taschen der UFC und ihrer Partner zu füllen. Das Weiße Haus hat die Klage jedoch als „obstruktionistisch, unbegründet und verzögernd“ abgetan. Klingt nach einem klassischen Fall von politischem Theater.

Bei einer jüngsten Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen deutete TKO Holdings, die Muttergesellschaft der UFC, an, dass sie bei dieser Veranstaltung bis zu 30 Millionen Dollar verlieren könnte. Während Trumps Fundraiser also für MAGA Inc. ein finanzieller Segen sein dürfte, könnte die UFC finanziell einen steilen Kampf vor sich haben.

Da es sich mindestens um die sechste Veranstaltung mit 1 Million Dollar pro Person handelt, die von Trump-nahen Gruppen für die Zwischenwahlen organisiert wurde, ist klar, dass sich die Republikaner auf einen geldschweren Wahlzyklus einstellen. Während die Demokraten Mühe haben dürften, mitzuhalten, ist MAGA Inc. bereit, die Finanzierungslücke in entscheidenden Rennen zu schließen, insbesondere in Texas, wo von Trump unterstützte Kandidaten für Schlagzeilen sorgen.

Ob Sie nun ein Fan politischer Spendensammlungen sind oder einfach nur wegen des UFC-Dramas dabei sind — dieses Wochenende verspricht am Weißen Haus ein echtes Spektakel zu werden. Denken Sie nur daran: In der Welt der Politik geht es nicht nur um die Kämpfe im Ring, sondern auch um die Machtkämpfe und das Geld hinter den Kulissen.

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Über den Autor

Alexander Rivera

Alex Rivera, ein erfahrener politischer Journalist, bringt über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Berichterstattung über die US-Politik mit. Als Absolvent der Journalism School der Columbia University ist Alex bekannt für…

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