TL;DR

  • Nicholas Galitzine hat mehrere LGBTQ+-Rollen gespielt.
  • Seine Figuren erkunden oft Themen wie Identität und Verletzlichkeit.
  • Zu den bemerkenswerten Rollen gehört Prinz Henry in „Red, White & Royal Blue“.
  • Galitzine betont die Bedeutung authentischer Repräsentation.
  • Seine Darstellungen wurden von der Kritik gefeiert.

Nicholas Galitzine ist nicht einfach nur ein gewöhnlicher Schauspieler; er ist ein schillernder Star, der mit Anmut in die Rollen einiger der fesselndsten LGBTQ+-Figuren auf der Leinwand geschlüpft ist. Mit seiner neuesten Rolle als der im Verborgenen schwule Royal Prinz Henry in der mit Spannung erwarteten Verfilmung von Red, White & Royal Blue fällt es schwer, nicht zu bemerken, wie dieser britische Herzbube zu einer festen Größe für schwule und bisexuelle Rollen geworden ist. Hier ein Blick auf seine fabelhafte Reise durch die Welt der LGBTQ+-Darstellung.

Beginnen wir mit einem Rückblick auf das Jahr 2015, als Galitzine sein TV-Debüt im TNT-Krimidrama Legends gab. Er spielte Angelo, eine Figur, deren frühere schwule Beziehung zu einem zentralen Handlungspunkt wird. Es war eine kurze Rolle, aber sie markierte den Beginn seiner Auseinandersetzung mit den Komplexitäten LGBTQ+-Identitäten.

Springen wir ins Jahr 2016: Dort sehen wir ihn als Conor Masters, einen im Verborgenen schwulen Rugbyspieler in dem von der Kritik gefeierten Film Handsome Devil. Diese Coming-of-Age-Komödie mit dramatischen Elementen zeigt nicht nur Galitzines schauspielerisches Können, sondern beleuchtet auch die Schwierigkeiten, schwul in einem hypermaskulinen Umfeld zu sein. Der Film gewann mehrere Auszeichnungen beim FilmOut San Diego LGBT Film Festival und bewies damit, dass er bei Publikum und Kritik gleichermaßen Anklang fand.

2020 übernahm er die Rolle des Timmy Andrews in The Craft: Legacy, einem Reboot des Kultklassikers. Timmys Figur outet sich als bisexuell und sorgt damit für einen seltenen Moment männlicher Bi-Sichtbarkeit auf der Leinwand. Seine einfühlsame Coming-out-Szene war sowohl erfrischend als auch notwendig, da sie mit den Stereotypen rund um Bisexualität brach. „Es ist für Typen einfach schwer“, sagt er und fängt damit den gesellschaftlichen Druck ein, dem viele junge Männer heute ausgesetzt sind.

Dann kam 2024, als Galitzine in Mary & George als George Villiers auftrat, der Geliebte von König James VI. und I. Diese Rolle ist besonders heiß, mit intensiven schwulen Sexszenen, die von Kritikern als „horny romp“ bezeichnet wurden. Galitzine selbst äußerte sich zur Vielschichtigkeit dieser Figuren und sagte: „Du weißt, wenn man das im Drehbuch liest, ist es einfach ein No-Brainer.“ Seine Fähigkeit, Verletzlichkeit und Macht durch seine Figuren zu verkörpern, macht ihn in der Branche so herausragend.

Schließlich kommen wir zu seiner bislang prominentesten Rolle: Prinz Henry in Red, White & Royal Blue. Diese Verfilmung von Casey McQuistons Bestsellerroman hat viele Herzen erobert und die chaotische, zugleich zarte Romanze zwischen Henry und dem Sohn des US-Präsidenten gezeigt. Galitzine beschreibt Henrys Reise als eine voller Angst und Missverständnisse, was bei vielen LGBTQ+-Menschen tiefen Anklang findet. „Es fühlte sich einfach wie eine wunderschöne Geschichte an: jemand, der sein ganzes Leben lang im Wesentlichen so getan hat, jemand anders zu sein“, sagte er in einem Interview.

Obwohl Regisseur Mathew Lopez darauf bestand, dass der Film nicht in die Schublade eines „Schwulenfilms“ gesteckt werden sollte, kann die Bedeutung von schwuler Intimität auf der Leinwand nicht hoch genug eingeschätzt werden. Galitzines Leistungen haben nicht nur unterhalten, sondern auch Gespräche über Liebe, Identität und Repräsentation in den Medien angestoßen.

Wenn wir Nicholas Galitzines Beiträge zum LGBTQ+-Kino feiern, wird klar, dass er nicht einfach nur Rollen spielt; er hilft mit, die Erzählung darüber zu prägen, was es bedeutet, in der heutigen Welt queer zu sein. Mit jeder Figur bringt er Authentizität, Tiefe und einen Hauch Glamour mit, der uns alle nach mehr verlangen lässt. Also: auf noch mehr fabelhafte Rollen und bahnbrechende Geschichten dieses aufstrebenden Stars!

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Über den Autor

Liam O'Connor

Liam O'Connor ist ein Unterhaltungsjournalist mit einem Gespür für die Berichterstattung über LGBTQ-Repräsentation in den Medien. Mit einem Hintergrund in Filmwissenschaften von der NYU und einer Leidenschaft fürs Erzäh…

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