TL;DR

  • David Lauterstein von Nasty Pig teilt Pride-Mode-Tipps.
  • Selbstbewusstsein ist der Schlüssel für Pride-Outfits.
  • Beginne mit einem Hero-Piece wie dem Black Core Jock.
  • Kniepolster und Mesh-Masken sind unerwartete Favoriten.
  • Lehne Selbstausdruck an und probiere neue Stile aus.

Pride-Style kann je nach Person vieles bedeuten. Für manche ist es ein Tanktop in Regenbogenfarben und bequeme Sneaker. Für andere ist es ein Look, der schon vor Beginn der Parade alle Blicke auf sich zieht. Doch laut David Lauterstein, Gründer und CEO von Nasty Pig, beginnt das beste Pride-Outfit mit etwas viel Einfachem: Selbstbewusstsein. Für Pride 2026 ermutigt Lauterstein die Menschen, Looks zu kreieren, die kompromisslos, ausdrucksstark und ganz ihre eigenen sind. Bei Nasty Pig ist diese Philosophie schon lange Teil der Markenidentität.

Das Label ist dafür bekannt geworden, Einflüsse aus dem queeren Nachtleben mit Mode zu verbinden, die den Selbstausdruck feiert, und die Pride-Saison bleibt einer der größten Momente, diese Ideen noch weiter voranzutreiben. Lauterstein betont, wie wichtig es ist, mit einem herausragenden Teil zu beginnen. „Unser Black Core Jock ist das kleine Schwarze in der Garderobe jedes schwulen Mannes“, sagt er. „Von dort aus baut man weiter auf.“ Der Vergleich passt. Es geht dabei nicht unbedingt darum, weniger zu tragen, sondern mit etwas zu beginnen, das einem gut tut, und darauf Persönlichkeit aufzubauen.

Um den Look abzurunden, verweist Lauterstein auf ein weiteres Highlight aus der Pride-Kollektion der Marke: die Pride Youtility Cross Body Bag. Die Tasche wurde dafür entworfen, tagsüber von Feierlichkeiten bis zu späten Abendplänen mitzuhalten, und setzt auf Funktionalität, ohne auf Stil zu verzichten. Funktionale Stücke müssen nicht im Hintergrund verschwinden, und genau dieses Gleichgewicht trägt dazu bei, dass Pride-Kleidung sich anders anfühlt als Alltagsmode.

Jede Marke hat Produkte, die ein Eigenleben entwickeln. Bei Nasty Pig gehören Knieschoner zu diesen Überraschungen. Ursprünglich eher als Nischenprodukt innerhalb der Kollektion betrachtet, sind sie bei Festivals und Pride-Events zu einem wiederkehrenden Favoriten geworden. Auf die Frage, warum sie weiterhin so gut ankommen, macht Lauterstein es nicht komplizierter als nötig. „Ist das nicht ziemlich selbsterklärend?“ Die Antwort wirkt sehr Nasty Pig: verspielt, selbstironisch und bereit, den Rest den Menschen selbst interpretieren zu lassen.

Ein weiteres Signature-Piece, das in dieser Saison zurückkehrt, ist die Mesh-Maske der Marke. Für Lauterstein liegt der Reiz im Spannungsfeld: gerade genug zeigen und doch etwas der Fantasie überlassen. „Wir arbeiten gern mit Mesh, weil es das Auge reizt“, sagt er. „Was man zurückhält, kann genauso sexy sein wie das, was man zeigt.“ Dieses Spiel aus Vorzeigen und Zurückhalten ist in der queeren Mode insgesamt immer sichtbarer geworden, besonders da Elemente, die einst als Underground galten, weiterhin in Mainstream-Räume vordringen.

Da von Fetisch inspirierte Ästhetiken in queeren Stilgesprächen immer häufiger werden, sieht Lauterstein die Entwicklung weniger als Trend denn als Frage des Wohlgefühls. „Sex-Positivity ist eng mit Pride verbunden“, sagt er. „Je wohler wir uns mit uns selbst fühlen, desto natürlicher ist es, dieses Selbstbewusstsein nach außen zu tragen. Von Fetisch inspirierte Stücke waren schon immer Teil queeren Stils, und es ist spannend zu sehen, wie mehr Menschen diese Energie annehmen.“

Das bedeutet nicht, dass alle in Leder, Mesh oder Jocks auftauchen müssen. Für alle, die zum ersten Mal Pride besuchen oder mit ihrem Stil experimentieren, ist Lautersteins Rat überraschend unkompliziert. „Sexy wurzelt im Selbstbewusstsein“, sagt er. „Wähle Stücke, in denen du dich am besten fühlst, aber hab keine Angst, etwas Neues auszuprobieren. Du weißt es erst, wenn du es anziehst und spürst, wie es sich anfühlt.“ Im Zentrum von Nasty Pigs Ansatz steht Erlaubnis: die Erlaubnis zu spielen, zu experimentieren und neu zu definieren, wie sich gut fühlen anfühlt.

Wie Lauterstein es formuliert: „Wir definieren den Nasty-Pig-Style als Vorspiel zur eigentlichen Aktion. Wir wollen, dass du dich sexy, selbstbewusst und in der richtigen Stimmung fühlst. Was du von dort aus machst, liegt ganz bei dir.“ Also denke bei der Vorbereitung auf dein Pride-Fest daran: Selbstbewusstsein ist dein bestes Accessoire, und das richtige Outfit kann den entscheidenden Unterschied machen.

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Über den Autor

Liam O'Connor

Liam O'Connor ist ein Unterhaltungsjournalist mit einem Gespür für die Berichterstattung über LGBTQ-Repräsentation in den Medien. Mit einem Hintergrund in Filmwissenschaften von der NYU und einer Leidenschaft fürs Erzäh…

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