TL;DR

  • Die wichtigsten Aktienindizes fielen stark, da Befürchtungen einer Zinserhöhung im Raum stehen.
  • Technologiewerte, insbesondere KI-Unternehmen, wurden deutlich getroffen.
  • Anleger sorgen sich um steigende Kreditkosten.
  • Experten stellen die Fundamentaldaten hoch bewerteter Tech-Unternehmen infrage.
  • Anstehende Börsengänge könnten den Markt durcheinanderbringen.

Ach, Schatz, das war ein harter Tag für Technologiewerte! Die wichtigsten Indizes stürzten am Freitag ab, und dafür kann man einen starken Arbeitsmarktbericht verantwortlich machen, der den Weg für eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve ebnet. Anleger zittern, besonders jene mit hohen Investitionen in die schwindelerregende Welt der künstlichen Intelligenz.

Der Nasdaq 100, der die Crème de la Crème der nichtfinanziellen Technologiewerte abbildet, brach um atemberaubende 4,7% ein. Das ist der schlechteste Tag seit April 2025 und krönte die schlechteste Woche seit März 2025. Angeführt wurden die Verluste von KI-gebundenen Unternehmen wie Marvell, Arm, Micron, SanDisk, Intel, AMD und Qualcomm, deren Aktien allesamt um mehr als 10% fielen. Von einem echten Tech-Anfall kann man da sprechen!

Der S&P 500 verlor derweil 2,6%, und der Dow Jones Industrial Average büßte 694 Punkte ein. Auch die Renditen von US-Staatsanleihen steigen allmählich auf Niveaus, die wir seit Ende Mai nicht mehr gesehen haben. Der Freitag markierte den größten Tagesrückgang des S&P 500 seit Oktober, aber vergessen wir nicht: Die großen Indizes liegen für das Jahr immer noch bei einem Plus von etwa 8%. Der Nasdaq ist seit Jahresbeginn sogar noch fast 10% im Plus, also ist nicht alles düster.

Aber Moment, da kommt noch mehr! Dieses Börsendrama spielt sich nur eine Woche vor dem Handelsstart der SpaceX-Aktien an der Nasdaq ab. Kann man da noch von einem Markttest sprechen? Elon Musks Unternehmen, mit seinen KI- und Social-Media-Aktivitäten, will unglaubliche 75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von mehr als 1,7 Billionen Dollar einnehmen. Dieses Angebot ist nur der erste von drei erwarteten Billionen-Dollar-Börsengängen in diesem Jahr, also festhalten!

Experten heben angesichts der Fundamentaldaten dieser hoch fliegenden Tech-Unternehmen die Augenbrauen und fürchten, dass sie den Markt — und Ihre Altersvorsorgekonten — ins Taumeln bringen könnten. Der Ausverkauf verstärkte sich am Nachmittag, nachdem die Financial Times berichtete, dass Meta Platforms, die Muttergesellschaft von Facebook und Instagram, erwägt, im Rahmen einer Aktienplatzierung Dutzende Milliarden aufzunehmen, um seine KI-Fähigkeiten auszubauen. Meta-Aktien gerieten um mehr als 6% unter Druck. Von einem Social-Media-Crash kann man da sprechen!

Und nicht nur die ganz Großen bekamen etwas ab. Broadcom, das bereits Anfang der Woche mit einem eher schwachen Ergebnisbericht Verkäufe ausgelöst hatte, fiel um 7% und kam damit auf einen Wochenverlust von mehr als 13%. Nvidia, das größte börsennotierte Unternehmen der Welt, rutschte um etwa 6% ab, während Oracle 10% verlor und IBM um 7% fiel — autsch!

Sogar Hersteller von Baumaschinen, die beim Bau dieser schicken KI-Rechenzentren helfen, spürten den Schmerz. Caterpillar, ein Schwergewicht im Dow-Index, sah seine Aktie um fast 4% fallen. Anleger sind offenbar deutlich beunruhigt über die Aussicht, dass die Federal Reserve noch vor Jahresende die Zinsen anheben könnte. Der Terminmarkt preist derzeit eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bis zur Sitzung der Fed im Oktober ein.

James Egelhof, Chefökonom der USA bei BNP Paribas, äußerte sich nach dem Arbeitsmarktbericht: „Wir gehen nun davon aus, dass die Fed die drei ‚Versicherung‘-Zinssenkungen von 2025 in aufeinanderfolgenden Sitzungen zurücknehmen wird, beginnend im Dezember.“ Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council, widersprach und sagte, die Märkte lägen „völlig falsch“, wenn sie annähmen, ein starker Arbeitsmarktbericht bedeute höhere Zinsen. Er riet der Fed, die Daten im Blick zu behalten, und deutete an, dass starkes Wachstum auch ohne galoppierende Inflation möglich sei.

Und damit, Leute, wäre das gesagt! Der Technologiesektor ist in Aufruhr, und Anleger fragen sich, was als Nächstes kommt. Werden die kommenden Börsengänge den Tag retten, oder steht uns noch mehr Börsendrama bevor? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist sicher: Diese Achterbahnfahrt ist noch nicht vorbei!

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Über den Autor

Emily Chen

Emily Chen ist eine Finanzjournalistin, die sich auf wirtschaftliche Trends spezialisiert hat, die die LGBTQ-Community betreffen. Mit einem Hintergrund in Wirtschaftswissenschaften vom MIT und einem scharfen analytische…

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